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Wissenschaftliche Methoden zur Analyse komplexer Systeme

Dieser Arbeitsbereich beschäftigt sich mit der Evaluierung, Erstellung und Anwendung von Methoden zur Beschreibung und Analyse komplexer Systeme. Dazu zählen Verfahren zur:

Simulation und Modellbildung

Nachdem Mitte des 20 Jhdt. systemtheoretische Ansätze eingeführt wurden, konnten erst rund 20 Jahre später mathematische Methoden dazu entwickelt werden. Mit der Entwicklung leistungsfähiger EDV-Systeme konnten erstmals dynamische Systeme nachgebildet und visualisiert werden. Viele systemtheoretische Entdeckungen hängen eng mit dem Fortschritt im Bereich der Computersimulation zusammen. Beispielsweise führten divergierende Resultate von Wettersimulationen (E. Lorenz, 1961) zur Beschreibung des Schmetterlingseffektes.

Analyse komplexer Systeme

Statistische Methoden

Während für klassische wissenschaftliche Ansätze eine große Zahl etablierter statistischer Methoden zur Verfügung stehen, stellt sich die Analyse komplexer Systeme problematisch dar. Für diesen Bereich sollen Guidelines erstellt und mathematische Verfahren gesammelt werden die für Komplexitätsforschung (nichtlineare Modelle, selbstreferentielle Systeme) anwendbar sind.

Qualitative Methoden

können zur Interpretation von nichtnumerischen Daten (z.B. Inhaltsanalyse von Interviews) herangezogen werden.

Wissensorganisation

Der Komplexitätsgrad vieler Systeme übersteigt unsere kognitiven Fähigkeiten beiweiten. Zum Beispiel ist es uns unmöglich Systemeigenschaften mit e-Potenzen abzuschätzen oder mehr als ca. 7 Faktoren gleichzeitig zu berücksichtigen. Daher sollen Methoden zur Beschreibung komplexer Systeme erstellt und evaluiert werden.